Wer richtig kaut, hilft der Verdauung und nimmt dabei sogar ab.

Mal Hand aufs Herz: Nimmst du dir genügend Zeit fürs Essen, oder gehörst du zu den Menschen, die gerne mal im Stehen etwas in sich hineinschlingen?

Genussvoll kauen

Gesundes Essen liegt immer mehr im Trend. Ob es die basische Ernährung, das Intervall-Fasten oder eine andere gesunde Art der Nahrungsaufnahme ist. Die Magazine sind voll mit wunderbaren Rezepten und guten Ratschlägen, wie wir uns besser ernähren können.

Wie wichtig dabei auch das richtige und vor allem gründliche Kauen ist, wissen die wenigsten von uns. Denn die beste und gesündeste Ernährung bringt nur wenig, wenn wir alles in uns hineinstopfen.

Das Wort Genuss bekommt also noch einen weiteren Stellenwert. Es geht nämlich nicht nur darum, die Lebensmittel, die wir essen, auch geschmacklich zu genießen. Die beste Ernährung kann nur dann von unserem Körper vernünftig aufgenommen und verwertet werden, wenn sie richtig zerkleinert im Magen-Darmtrakt ankommt.

Gute Vorbereitung ist wichtig

Durch das Kauen wird schon im Mund die Nahrung vorbereitet, damit sie im Magen und Darm auch vernünftig weiterverarbeitet werden kann. Daher ist es mehr als wichtig, dass die Nahrung unseren Mund erst verlässt, wenn sie komplett eingespeichelt und nahezu in Breiform weitergeschickt werden kann.

Hierbei übernehmen unsere Schneidezähne die Arbeit eines Messers. Die Eckzähne sind für alles zuständig, was zäh ist. Unsere Mahlzähne leisten nun den Dienst des Zermahlens. Also selbst bei einem banalen Vorgang wie dem Kauen hat jeder seine Aufgabe.

Die Enzyme der Mundspeicheldrüsen helfen dabei, aus dem Zerkauten einen ordentlichen Verdauungsbrei zu machen, den wir dann auf die Reise schicken können. Magen und Dünndarm liefern noch ihre Drüsensäfte für die weitere Verdauung der Nahrung.

Wenn wir schlecht kauen, machen wir es dem Magen und Darm schwer, alles verarbeiten zu können. Denn leider hilft dort niemand mehr nach, um die Nahrungsmittel nachträglich zu zerkleinern. Je schlechter also unsere Nahrung dort unten landet, um so größer ist die Gefahr, dass wir Blähungen und Völlegefühl ernten.

Tipps, um das richtige Kauen zu trainieren

Gut und richtig Kauen will gelernt sein. Was wir uns über Jahre antrainiert haben, werden wir so schnell nicht wieder los. Das gilt auch für solche vermeintlich banalen Dinge wie das richtige Kauen beim Essen.

Experten raten, gut 50 Mal jeden einzelnen Bissen unserer Nahrung zu kauen. Wie bei vielen Dingen in unserem Leben macht auch hier die Übung den Meister. Die Messlatte also nicht gleich zu hoch hängen: mit etwa 30 Kaubewegungen starten und peu à peu steigern, bis ein gutes Maß erreicht ist.

Ein paar Tipps können hierbei helfen:

  • Den Teller beim Essen nicht zu voll machen – lieber zweimal nehmen
  • Zeit für die Mahlzeiten einplanen
  • Bewusst und ohne Ablenkung essen
  • Essen im Stehen und zwischendurch vermeiden

Positiver Nebeneffekt

Wer länger und vor allem richtig kaut, bekommt auch noch einen super Nebeneffekt zu spüren: nach 15 Minuten stellt unser Gehirn fest, dass ein gewisser Sättigungsgrad erreicht ist. Das bedeutet, dass wir automatisch auch weniger essen. Wir können also in der gleichen Zeit, in der wir vorher einen größeren Berg verschlungen haben, viel weniger essen und nehmen so auch weniger Kalorien zu uns.

Durch intensives Kauen werden auch alle Muskeln unseres Kopfes in Anspruch genommen. Das bedeutet, dass auch unsere Durchblutung im Kopf entsprechend angekurbelt wird.

 

Wenn wir richtig und vor allem intensiv kauen, unterstützen wir nicht nur die Verdauung im Magen und Darmbereich. Wir beugen Blähungen und Völlegefühl vor und sorgen für eine bessere Durchblutung in unserem Kopf. Und die Pfunde purzeln auch. Mit etwas Übung bekommen auch Kaumuffel und Schnellesser das hin und es lohnt sich auf jeden Fall.

Pflanzliche Eiweißquellen

Zahlreiche pflanzliche Eiweißquellen stehen dir zur Verfügung, wenn du Vegetarier oder Veganer bist. Ich habe eine Liste für dich zusammengestellt.

Mandeltorte mit Heidelbeeren – ohne Backen

Diese Mandeltorte mit frischen Heidelbeeren ist nicht nur basisch, sie kommt auch ganz ohne Backofen aus.

Was ist eine pH-Metrie?

Bei der pH-Metrie wird der pH-Wert in der Speiseröhre gemessen. Sie gibt Aufschluss über eine Erkrankung an Reflux.

Basische Mezze für die Levante Küche

Auf die Mezze, fertig los! Lasst uns den Tisch füllen mit unseren Köstlichkeiten. Von mir gibt es basische Mezze für die Levante Küche.

Meine Fundoplicatio – ein persönlicher Erfahrungsbericht

In diesem Blog-Beitrag berichte ich über meine Fundoplicatio nach Nissen, die vor über 20 Jahren bei mir durchgeführt wurde.

Hier findest du weitere spannende Beiträge

Folge mir auf meinen Social Media Kanälen

Meine Beiträge und vieles mehr findest du auch auf meinen Social Media Kanälen. Ich freue mich, wenn du mal vorbeischaust.

Do NOT follow this link or you will be banned from the site!  

Pin It on Pinterest

Share This