Die basische Ernährung kann dich bei vielen Krankheiten positiv unterstützen.

Gastbeitrag von Sabine Voshage | Beitrag enthält Werbung und Link zu Amazon

Wie ich durch Krankheit die basische Ernährung entdeckte und wie schnell sie heilen kann

Ich war es noch nicht einmal selbst, dem plötzlich eine niederschmetternde Diagnose das Leben umkrempelte, sondern mein Ehemann. Am Ende macht das aber keinen Unterschied, wenn dem Partner gesagt wird: „Sie haben den höchsten Schweregrad von Arthrose im Knie und das einzige, was Ihnen jetzt noch helfen kann, ist ein künstliches Gelenk. Aber dafür sind Sie noch zu jung!“

Mein Mann war zu dem Zeitpunkt fünfzig Jahre alt und konnte selbst mit speziellen Kniegelenkbandagen nur noch humpelnd laufen – und das auch nur für kurze Strecken. Sich hinknien, um unten etwas aus dem Schrank zu nehmen, ging nicht mehr. Selbst bücken war schon schwierig, weil man automatisch immer die Knie durchdrückt und das ging nur noch unter Schmerzen.

Nun standen wir da. Was sollen wir tun? Zehn Jahre Schmerzmittel nehmen, bis er zumindest so annähernd das Alter für ein künstliches Gelenk haben würde? Er nahm schon jetzt die Vorstufe von Morphium. Natürlich, wenn er darauf bestanden hätte – es werden auch jüngeren Menschen künstliche Gelenke eingesetzt. Das Risiko einer solchen Operation ist aber sehr hoch: vielleicht kann man danach gar nicht mehr gehen. Außderdem hält ein Gelenk nur ca. zehn Jahre und somit, je nachdem wie alt man wird, werden noch weitere Operationen folgen.

Die basische Ernährung

Wir mussten uns also etwas anderes überlegen und ja, wir wollten uns nicht damit abfinden, dass das jetzt sein Schicksal ist. Ich habe angefangen zu recherchieren und stieß dabei auf die „basische Ernährung“. Die meisten Leute denken oft, dass es sich dabei um eine neuzeitliche Ernährungsform handelt. Dem ist nicht so, denn die Wurzeln ragen bis ins 17. Jahrhundert zurück.

Im Zusammenhang mit der basischen Ernährung liest man oft den Namen Ragnar Berg, der ein schwedischer Chemiker und Ernährungswissenschaftler war. Dieser hat wie kein anderer die Ernährung mit basischen Lebensmitteln in der Zeit von 1905 bis 1937 bekanntgemacht. Seither gehört der Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts zur Grundtherapie in der Naturheilkunde.

Die wenigsten kennen die Bedeutung des Säure-Basen-Haushalts für den Menschen, dabei ist es eigentlich ganz einfach. Gesundheit ist mit Basen und Krankheit mit Säuren verbunden. Wobei man die Säuren aber nicht komplett verdammen darf, denn auf das richtige Maß kommt es an. Das Problem heutzutage ist ein Übermaß an Säuren und ein Mangel an Basen. Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist somit eine sehr wichtige Voraussetzung für unsere Gesundheit.

Was bedeutet das alles nun konkret?

Der Säure-Basen-Haushalt beim Menschen regelt sämtliche Körperfunktionen, von der Atmung bis zum Hormonhaushalt. Ohne einen funktionierenden Säure-Basen-Haushalt kann der Mensch nicht leben. Das ist auch keine neue Erfindung, das war schon immer so.

Spricht man von Säuren und Basen, dann spricht man vom pH-Wert. Die Stoffwechselvorgänge in unserem Körper können nur optimal ablaufen, wenn das Blut einen pH-Wert von 7,35 – 7,45 aufweist. Der richtige pH-Wert ist aber auch für andere Körperbereiche äußerst wichtig und ein Ungleichgewicht führt zu Krankheiten und Alterungserscheinungen.

Der Körper ist den ganzen Tag über damit beschäftigt, Säuren und Basen im Gleichgewicht zu halten. Das Säure-Basen-Gleichgewicht wird reguliert durch die Puffereigenschaften des Blutes und des Gewebes, den Gasaustausch in der Lunge und die Ausscheidungsmechanismen der Niere. Ohne Puffer ist es unserem Organismus nicht möglich, die gesunden pH-Werte dauerhaft aufrecht zu erhalten.

Und nun kommt das Entscheidende: die Pufferkapazität. Sie bedeutet für den Körper, aus eigener Kraft in der Lage zu sein, das Säure-Basen-Gleichgewicht zu regulieren, ohne dabei körpereigene Reserven anzugreifen. Die körpereigenen Reserven sind die Bereiche, wo die basenbildenden Mineralstoffe eingelagert sind, wie z.B. die Knochen und Knorpel, die Zähne, aber auch der Haarboden.

An diesem Punkt kommt dann die Ernährung ins Spiel. Alle Lebensmittel, die es gibt, werden vom Körper unterschiedlich verstoffwechselt. Ein Teil der Lebensmittel wird basisch verstoffwechselt, der andere Teil säurebildend. Die basischen Lebensmittel stellen für den Körper kein Problem dar, die säurebildenden hingegen schon.

Gute und schlechte säurebildenden Lebensmitteln

Das Verhältnis von basischen und säurebildenden Lebensmitteln sollte 70-80% basisch und 20-30% sauer betragen. Somit spricht man dann von einer basen überschüssigen Ernährung. Die allermeisten Menschen essen aber genau umgekehrt, und hier liegt das erste Problem.

Des Weiteren werden die säurebildenden Lebensmittel unterteilt in gute und schlechte Säurebildner. Hier kommt das nächste Problem: Die meisten Menschen essen nur die schlechten säurebildenden Lebensmittel und nicht die guten. Das ist die Problematik! Das Verhältnis ¾ basisch und ¼ sauer stimmt nicht und ist genau umgekehrt oder sogar noch schlechter.

Hinzu kommen dann noch die schlechten säurebildenden Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Käse, Milch- und Milchprodukte, Weizen, Zucker, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke usw. Die guten säurebildenden Lebensmittel wie Dinkel, Hirse, Buchweizen, Hülsenfrüchte, Fisch, Ölsaaten, Vollkornreis und Nüsse stehen eher selten auf dem Speiseplan.

Aber das Wichtigste sind die basischen Lebensmittel, wie Obst und Gemüse. Das sind die Hauptlieferanten, was das Basische angeht. Säuren, die über die Nahrung zugefügt werden, müssen mit Basen neutralisiert werden. Eine Base neutralisiert eine Säure – das ist einfache Chemie. Die Säuren müssen ebenfalls neutralisiert werden, denn sie haben ätzende Eigenschaften und schädigen sonst die Zellen.

Schlacken: Wie entstehen sie und warum sind sie schädlich?

Sind die Säuren neutralisiert, werden sie als Neutralsalze bezeichnet und müssen den Körper schnellstens wieder verlassen: über den Urin und den Stuhl. Aber auch die Haut scheidet jede Menge Säuren aus (bzw. Neutralsalze). Der Körper kann jedoch täglich nur eine begrenzte Anzahl an Säuren ausscheiden. Der Rest muss im Körper eingelagert werden.

Hierbei handelt es sich um die sogenannten Schlacken, die unseren Organismus zumüllen. Schlacken lagern sich überall ein und dadurch entstehen Krankheiten. Falten und Cellulite entstehen durch die eingelagerten Schlacken im Bindegewebe. Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall wiederum durch die Schlacken in den Blutgefäßen.

Für Arthrose, Arthritis, Rheuma und ähnliches sind die Schlacken in den Gelenken verantwortlich. Nieren-, Blasen- und Gallensteine entstehen durch die Schlacken in den jeweiligen Organen. Der Körper wird von zwei Seiten angegriffen: Zum einen durch die eingelagerten Schlacken, die durch einen viel zu hohen Verzehr von säurebildenden Lebensmitteln entstehen. Zum anderen durch das Plündern der körpereigenen Reserven, in denen die basenbildenden Mineralstoffe eingelagert sind. Sie werden vom Körper benötigt, um die Säureflut, die wir ihm täglich antun, zu bekämpfen.

Basische Ernährung kann heilen

Fakt ist jedenfalls, dass man sich mit der basischen bzw. basenüberschüssigen Ernährung von seinen Krankheiten befreien kann. So ist die Arthrose von meinem Mann Geschichte und es sind auch noch sehr viele andere gesundheitliche Dinge bei uns passiert sind. Kein Bluthochdruck mehr, keine Verdauungsstörungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Erkältungen oder Magenbeschwerden.

Wir bekommen absolut keine Krankheiten mehr! Aber auch optische Dinge, wie meine Cellulite, die weggegangen ist, das komplette Hautbild hat sich wesentlich verbessert und die Haare sind dunkler und voller geworden.

Bei uns ist das nur passiert, weil wir die Arthrose meines Mannes bekämpfen wollten und bekämpft haben. Dadurch haben wir gemerkt, wo die Wurzel allen Übels ist.

Gesundheitliche Verbesserungen treten in der Regel schon nach 1-2 Wochen ein. Um natürlich eine schwere Arthrose komplett zu besiegen, braucht es schon etwas länger, aber auch hier macht man sehr schnell Fortschritte. Wir können nun wieder stundenlange Wanderungen durch den Wald machen, mein Mann braucht keine Kniegelenkbandagen mehr und keine Medikamente. Seine Schmerzen sind verschwunden und er läuft mit seinen eigenen Knien durch die Welt – ohne Protesen.

Die Erfahrungen, die mein Mann und ich mit der basischen Ernährung gemacht haben, möchte ich gerne weitergeben. Auf Amazon findest du meine Bücher über die basische Ernährung mit Tipps, Ratschlägen und vielen Rezepten. Schau mal vorbei, ich freue mich darauf.

Deine Sabine Voshage

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